MBA - Master of Business Administration
An Universitäten spricht man nur noch kurt vom "MBA". Diese drei Buchstaben sind natürlich eine Abkürzung. Ausgeschrieben heißt es "Master of Business Administration". Es handelt sich dabei um das bekannteste Management-Studium für Führungskräfte weltweit. Insbesondere Ingenieure, Natur- und Geisteswissenschaftler, Juristen und Mediziner, die sich für höhere Positionen - insbesondere mit wenig oder gar keinen BWL-Kentnissen - qualifizieren möchten, sind Zielgruppe dieser Ausbildung.
Abkürzung MBA
Gerade in den letzten Jahren ist das Interesse an diesem Studienabschluss enorm gestiegen - sowohl auf Bewerber- als auch auf Unternehmerseite. Beliebt ist zudem der Studienabschluss im europäischen Ausland, da der Student so bereits weitere Fremdsprachenkentnisse sammelt, welche bei Unternehmen, die als "Global Player" agieren, äußerst begehrt sind.
Zulassung zum MBA
Für die Zulassung zu einem MBA-Studiengang gibt es keine einheitlichen Regelungen, lediglich der Abschluss eines Diplom- oder Bachelor-Studiengang ist obligatorisch. Weiterhin sollte nach dem ersten Studienabschluss ein wenig Berufserfahrung gesammelt worden sein, um komplizierte zusammenhänge leichter nachvollziehen zu können. Zusätzlich ist für diie Zulassung für den MBA-Studiengang die erfolgreiche Absolvierung eines Graduate Management Admission Test (GMAT) und der Test of English as a Foreign Language (TOEFL) nötig.
MBA - Ausbildung
Die Ausbildung zum Master of Business Administration stellt die Vorbereitung zu einer Karriere im Management-Bereich dar und verfolgt die Zielsetzung Jungmanager, die dem Anforderungsprofil der internationalen und stets verändernden Märkten gewachsen sind, gut auszubilden. Insbesondere praktische Fähigkeiten des Managements werden von den angehenden Absolventen erlernt. Entscheidungstheorie, Unternehmungsführung, Rechnungswesen, Marketing, usw. werden dem Studenten anhand vieler sogenannter "Case Studies", mitunter auch unter realitätsnahem Zeitdruck, vermittelt. Das Studium schafft die Vermittlung vom konzentrierten fachlichen und sachlichen Know-How, welches sonst lediglich durch jahrelange, intensive praktische Berufserfahrung erlangt werden kann. Weitere wichtige Lernziele sind die sogenannten "Social Skills", welche durch viel Teamwork und kultureller Arbeit näher gebracht werden.
Auswahl der MBA Programme
Mit der Globalisierung der Märkte und der stetig steigenden Bewerberzahl sind auch die verschiedenen Programme des Master of Business Admistration Studiums gestiegen. Allein in Deutschland sind bis 2002 etwa fünfzig Vollzeitprogramme und fünfundzwanzig Programme auf Teilzeit eingerichtet worden, seither mit jährlich steigender Tendenz. Ein Programm als "das beste" zu titulieren ist schier unmöglich, da die eine Institution eher auf Finanzwesen spezialisiert ist, die andere dafür auf den Bereich Marketing. So muss jeder MBA Bewerber also das für sich passende Programm ausfündig machen und verschiedene Faktoren abwägen. Im Laufe des Jahres finden viele MBA-Messen statt, auf denen Business Schools über die jeweiligen Programme informieren und so den potentiellen Bewerber einen ersten Überblick verschaffen. Außerdem bieten die meisten Business Schools den vorherigen Besuch an, so dass man sich einen ersten Überblick verschaffen, bereits testweise am Unterricht teilnehmen und mit MBA-Anwärtern sprechen über deren Erfahrungen sprechen kann.
Beim Vergleich sogenannten Rankings sollte man vorsichtig sein, da diese zwar einen ersten Überblick verschafffen, jedoch ist dabei zu beachten, dass unterschiedliche Rankings nicht zwangsläufig die gleiche Aussage treffen. Grund dafür sind unterschiedliche Erhebungsarten, wie zum Beispiel Sicht der Studierenden, Sicht der Dekane, Sicht der Unternehmen, wodurch teils schlicht objektive, teils aber auch subjektive Faktoren einfließen. Für den Master of Business Administration wichtigsten Rankings sind generell die von den US-Magazinen Business Week, U.S. News & World Report und dem Wall Street Journal sowie von der Economist Intelligence Unit (Which MBA?) und der Financial Times erstellten und regelmäßig aktualisierten Rankings.